„Nichts ist überzeugender als
der Erfolg“
Technologieunternehmen für die
Fertigungstechnik setzt auf CAD/CAM
– und CNC - HighTech und hat Erfolg damit.
„Ständige
Neuorientierung auf die wachsenden Anforderungen unserer Kunden und
stetige Investition in neue Technologie ist die Basis unseres
Erfolges“ sagt Richard Staab, Geschäftsführer der Firma STAAB
Feinmechanik. Dieses Credo wird bei STAAB Feinmechanik konsequent
und immer neu umgesetzt. Das Resultat ist ein hochzufriedener
Kundenstamm von namhaften Unternehmen aus der Automobil-, Luft- und
Raumfahrttechnik in den Sparten Maschinenbau sowie Werkzeug- und
Formenbau.
Die
Firma STAAB Feinmechanik wurde 1995 von Richard Staab (38) mit
Sitz in Forstern b. München gegründet. Langjährige Erfahrung in der
Fertigungstechnik und ein hochmodernes Hermle NC –
Bearbeitungszentrum waren das Startkapital für die ersten Schritte in
die Selbständigkeit. Inzwischen hat sich das Unternehmen zum Hightech
– Dienstleister in der Fertigungstechnik entwickelt und beschäftigt
7 Mitarbeiter. Zielgerichtete Auftragsabwicklung der Anforderungen
seiner Kunden mit hohem Qualitätsstandard und Termintreue
positioniert STAAB Feinmechanik als zuverlässigen Partner mit einem
Bekanntheitsgrad weit über die bayrischen Landesgrenzen hinaus.
Um
den immer komplexeren Fertigungs - Anforderungen in der Automobil-,
Luft- und Raumfahrttechnik Rechnung zu tragen war und ist Staab mit
den angewandten Technologien immer eine Nasenspitze seinen
Wettbewerbern voraus. So wurde kontinuierlich in neueste NC –
Bearbeitungszentren investiert. Derzeit kommen im Unternehmen
ausschließlich moderne 3-5 Achsen NC – Maschinen von Hermle mit
Heidenhain Steuerung zum Einsatz. Im einzelnen sind dies eine C800V,
eine C800U sowie eine C40U. Darüber hinaus sind zusätzlich für die
schwere Zerspanung im kleinvolumigen Bereich eine UWF1202H und eine
UWF1001H im Einsatz.
„1999
entschlossen wir uns, um unseren Technologievorsprung zu wahren, von
der klassischen 2D NC – Programmierung an der Maschine zur 3D NC –
Bearbeitung aufzurüsten. Verbunden damit war die Anschaffung einer
CAD/CAM – Lösung die auch zukünftigen Aufgabenstellungen gewachsen
ist“ bemerkt Staab.
Hierbei
mussten sich verschiedene Anbieter von CAD/CAM – Systemen auf dem
Staab - eigenen
Maschinenpark anhand von komplexen Aufgabenstellungen aus seiner
Tagespraxis beweisen. Den so Staab „Dort wo die Späne fallen gibt
es kein Verstecken und kein Fehler wird verziehen“. Schließlich
entschloss man sich bei STAAB Feinmechanik zur Investition in
das CAD/CAM – System SURFCAM. SURFCAM überzeugte mit ausgereifter,
fortschrittlicher Technologie, sehr guten Schnittstellen und in der
einfachen Anwendung. „Für meine zukünftige Planungen kam mir der
modulare Aufbau des Systems bis hin zur 5 Achsen synchronen
Bearbeitung entgegen, da speziell in dieser Anwendung meiner Ansicht
nach die Zukunft unseres Unternehmens
lag. Positiv wirkte sich aus das einer meiner besten Kunden, die BMW M
GmbH, ebenfalls bereits SURFCAM erfolgreich im Einsatz hatte“
bemerkt Staab rückblickend.
Die
Offenheit und Flexibilität von SURFCAM unterstützt nahezu alle
Technologien vom Drehen, Fräsen, Erodieren und Bohren bis hin zur
Mehrseiten – und Zylindermantelbearbeitung sowie die 5 – Achsen
Simultanbearbeitung an komplexen 3D Oberflächen und Volumenkörpern.
Mittels steuerungsspezifischen Postprozessoren werden optimierte NC
– Programme erstellt. Hierbei wurden die Postprozessoren auf die
speziellen Anforderungen der STAAB Feinmechanik angepasst.
Die
Entscheidung für SURFCAM wurde nie bereut und lohnt sich bis heute in
jeder Hinsicht. Der Einsatz des neuen CAD/CAM – Systemes ermöglichte
es STAAB Feinmechanik sein Dienstleistungsangebot erheblich zu
erweitern und den Kundenkreis in verschiedene neue Branchen
auszuweiten. Die Programmierung und Fertigung war seither, aufgrund
der schnellen Berechnungsalgorithmen, der einfachen Anwendung und der
Qualitäts- sichernden Simulation von SURFCAM, eine Sache von Stunden
statt wie vorher von Tagen.
Hierbei
ist die Einführungsphase des CAD/CAM – Systems weit unter dem
kalkulierten Zeitraum gelegen. Eine Tatsache die auch auf das
Schulungskonzept des Lieferanten, 3DConcepts GmbH aus Empfingen, zurückzuführen
ist. Kundenspezifisch und vor Ort wurde bereits nach drei Tagen
grundlegender Einführung an zwei weiteren Tagen an aktuellen Aufträgen
gearbeitet mit dem Ergebnis das produktive NC – Programme vorlagen.
Somit hatte sich ein Teil der Schulungskosten bereits während der
Schulung wieder amortisiert.
Herr
Richard Staab:
“ Das Schulungskonzept von 3DConcepts GmbH hatte sich innerhalb von
6 Wochen schon merklich abgezeichnet, so dass schon in dieser kurzen
Zeit hochgenau, komplexeste Teile, 5 - Achsig simultan von uns
hergestellt wurden“.
Besonders
wichtig stellte sich schnell der exakte Datenimport von
verschiedensten CAD – Systemen in SURFCAM heraus. Bei der Varietät
der gelieferten Datenformate war hierbei speziell die Eigenschaft von
SURFCAM herausragend, anhand integrierter Schnittstellen, wie z.B. der
direkten Übernahme von CATIA – Daten die nachfolgende NC –
Bearbeitung von anspruchsvollen Teilen zu gewährleisten. Dadurch
sicherte man sich im speziellen Aufträge aus der Automobilindustrie
und deren Zulieferer. Namhafte Unternehmen aus der Automobil - Branche
sowie aus der Luft- und Raumfahrt zählen seither zu den Stammkunden
bei STAAB Feinmechanik.
Alle
Erleichterungen und Vorteile die das CAD/CAM – System mitbrachte
sind letztendlich nur im Zusammenspiel mit dem
Engagement der einzelnen Mitarbeiter zur Erfolgsstory geworden.
Darum hat Staab immer Wert darauf gelegt alle Mitarbeiter, auch aus
Motivationsgründen, an die systemgestützte Programmierung heranzuführen.
Mittlerweile sind drei SURFCAM und eine SolidWorks – Station rund um
die Uhr im Einsatz. An den einzelnen Stationen arbeiten abwechselnd 5
Mitarbeiter und gewährleisten hierbei das Teile und Formwerkzeuge
konstruiert, importierte Daten aufbereitet und die Bearbeitungszentren
kontinuierlich mit NC – Programmen versorgt werden.
Somit
findet man heute bei STAAB Feinmechanik ein großes Teilespektrum
welches sich seit dem Einsatz von SURFCAM stark erweitert hat. Teile
aus der Automobilindustrie über den Maschinen-, Werkzeug- und
Formenbau bis hin zur Luft- und Raumfahrtindustrie können in den
Mustervitrinen begutachtet werden. Dabei wird bei Staab größtmöglichster
Wert auf Präzision, Oberflächengüte und Qualität gelegt. Nicht
ohne Stolz auf die eigene Leistung und seinen Erfolg bemerkt Staab
„Unser heutiger Technologiestand sichert uns den Vorsprung im täglichen
Wettbewerb. Hierbei spricht unsere Qualität und die Möglichkeit
hochkomplizierte Teile zu fertigen für sich“.
„Fit
für die Zukunft“ ist die Fa. STAAB allemal. Dies unterstreicht
auch die Absicht bis Ende 2002 in größere Räumlichkeiten
umzuziehen. Mittelfristig ist jedoch der Bau einer neuen
Fertigungshalle geplant. Ein weiteres Hermle CNC – Bearbeitungszentrum (C40U) ist
bereits bestellt und wird demnächst bei Staab aufgestellt. Zudem
steht Staab vor dem Vertragsabschluss zu einem Bearbeitungszentrum für
die Fertigung von großvolumigen Teilen bis zu 3 Metern welches noch
2002 geliefert werden soll.
Erweiterungen
nicht nur in der Produktion sondern auch in der Entwicklung und
Konstruktion sind in der Planung. So wird die Konstruktionsabteilung,
in der mit dem
3D – CAD System SolidWorks
gearbeitet wird, um einen
weiteren erfahrenen Konstrukteur ergänzt. Somit trägt Staab dem
gewachsenen Anteil an Komplettentwicklungen von Formwerkzeugen
Rechnung. Nach außen zeigt sich dies demnächst auch in einer Namensänderung
des Unternehmens in
STAAB Feinmechanik u. Formenbau.